Austria

Erfolgsgeschichten

Multi-Energy ImagingRing System

 

Neue Krebstherapie dank Förderung

Mit einer Eurostars-Förderung konnte das Salzburger Unternehmen medPhoton ein neues Bildgebungssystem für die Strahlenbehandlung entwickeln

Diagnose Krebs. Auf den ersten Schock folgen oft langwierige und anstrengende Behandlungen für den Patienten. Nicht selten mithilfe einer Strahlentherapie. Um dabei möglichst schonend für den Körper und punktgenau das betroffene Gewebe behandeln zu können, entwickelt und produziert die medPhoton GmbH seit 2012 moderne Geräte im Bereich der medizinischen Bildgebung durch Röntgentechnologie. Im Zentrum der aktuellsten Entwicklung des innovativen Unternehmens steht die Perfektionierung der Strahlentherapie gegen bösartige Tumore. Dafür entwickelt das Salzburger Unternehmen im Rahmen eines 1,8 Millionen € teuren Eurostars-Projekts gemeinsam mit dem universitären Partner Maastro Klinik aus den Niederlanden, ein neues medizinisches Bildgebungssystem auf Basis der medPhoton ImaginRing Plattform.

Der ImagingRing ist ein speziell für bildgeführte Anwendungen, wie in der Strahlentherapie oder Chirurgie, entwickelter hochauflösender Computertomograph (CT) mit ultraschneller Bildgebung in Echtzeit. Ziel des Eurostars-Projekts ist eine Erweiterung des Produkts, nämlich die Entwicklung eines Multi-Energy ImagingRing Systems (MEIRS). Diese neuartige Technologie ermöglicht beispielsweise im Bereich des Brustkorbs die Lunge ohne Überlagerung von Rippen hochauflösend und kontrastreich darzustellen. "Diese Erweiterung in der anatomischen Darstellung und quantitativen Analyse durch das MEIRS ist ein weiterer Meilenstein für bildgeführte Anwendungen in der Medizin und verspricht innovative Verbesserungen bei medizinischen Behandlungen", so Dr. Phil Steininger, Leiter Forschung & Entwicklung bei medPhoton.

Möglich ist dieses Forschungsprojekt durch das europäische Förderprogramm Eurostars, das forschende und entwickelnde KMU in deren Innovationstätigkeit im internationalen Umfeld stärkt. Unterstützung bei Fragen zu Fördermöglichkeiten und Antragstellung erhielt das Unternehmen durch das Enterprise Europe Network (EEN) und das ITG - Innovationsservice für Salzburg. "medPhoton ist eines der kleinen aber feinen Medizin-Technik Unternehmen, die Salzburgs Life Science Landschaft bereichern. Das Unternehmen entstand als Spin-off der PMU und beschäftigt mittlerweile mehr als 40 Mitarbeiter in einem multidisziplinären Forschungs- und Entwicklungsteam. Programme wie Eurostars fördern das Innovationspotenzial forschender Unternehmen und ermöglichen dadurch wichtige neue Produkte", sagt Simone Weiß, Innovationsberaterin der ITG und EEN-Ansprechpartnerin für Salzburg. medPhoton arbeitet eng mit Forschungsinstituten wie dem Institut für Radiotherapie und Radio-Onkologie der Salzburger Landeskliniken, dem radART-Institut der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität oder dem Ionentherapiezentrum medAustron in Wiener Neustadt zusammen.
 


medPhoton GmbH
https://www.medphoton.at/
Salzburg
Quelle Foto: medPhoton GmbH

Kontakt: ITG - Innovationsservice für Salzburg
Mag. (FH) Simone Weiß, BSc
simone.weiss@itg-salzburg.at
Tel: +43 662 254 300 0
https://www.itg-salzburg.at/

 

Wie kann man Kindern das Einschlafen erleichtern?
Mit dieser Frage beschäftigte sich Franz Bratl in seiner Zeit als Elektroinstallateur so intensiv, dass er sich schließlich vor wenigen Jahren zur Produktion seiner eigenen Kinderlichtmarke namens CLUPY entschied.
„Viele kleine Kinder haben gerade mit dem Einschlafen Probleme“ weiß Franz Bratl, „deshalb wollte ich Eltern diese Sorge abnehmen und ansprechende Kinderlichter ohne Strom anbieten“. Diese fluoreszierenden Kinderlichter können in der Nähe von Lichtschaltern oder auch ganz separat im Raum angebracht werden.
Geschmückt mit abwechslungsreichen Kindermotiven sind die leuchtenden Zimmerdekorationen mannigfaltig erweiterbar.

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Software Competence Center Hagenberg und PKE Electronics AG sind an der Entwicklung von künstlicher Intelligenz für Embedded Systeme beteiligt

Die verbesserte Überwachung kritischer Infrastrukturen, medizinische Anwendungen sowie eine optimierte Produktion – das sind nur drei der unzähligen vielversprechenden Anwendungsgebiete künstlicher Intelligenz. Im Rahmen des „ALOHA“-Projekts wird seit Jänner 2018 am Software Competence Center Hagenberg gemeinsam mit internationalen Partnern daran geforscht, maschinelles Lernen so zu optimieren, dass es auch auf Embedded Systemen in Maschinen integriert werden kann. Das von EU-Evaluatoren mit „höchster Exzellenz“ bewertete Projekt wird mit Mitteln des Förderprogramms „Horizon 2020“ unterstützt.

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Das interdisziplinäre Team von SignTime

Dank SiMAX wird die Welt für Gehörlose ein bedeutendes Stück zugänglicher - SignTime entwickelt Avatar zur Übersetzung von Information in Gebärdensprache

Die Muttersprache von Gehörlosen ist die Gebärdensprache. Da sie nie Lautsprache gehört haben, ist ein geschriebener Text für sie oft schwer verständlich. SiMAX, der Avatar für Gebärdensprache, zeigt gehörlosen Menschen, was sie nicht hören können und macht damit Inhalte für sie barrierefrei.

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Dr. Christoph Schöndorfer

Bessere Messergebnisse auch bei größeren Bauteilen, ohne diese zerstören zu müssen – das spart Zeit und Kosten bei der Weiterentwicklung.

Möglich macht das die industrielle Computertomographie in der Messtechnik, die durch die neue Zusammenarbeit der CoLT Prüf und Test GmbH aus St. Martin im Innkreis/OÖ und dem bayerischen CTMT-Institut des Fraunhofer Anwendungszentrums auch in Österreich Einzug hält. Das Enterprise Europe Network (EEN) legte den Grundstein für diese Kooperation.

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